Struktur- und Familienaufstellungen   

Struktur- und Familienaufstellungen

Ausblick vom Berg in die Weite

Die Grundidee von Aufstellungsarbeit ist es, das innere Bild, das Menschen von einem für sie gerade problematischen System haben, zu klären und gegebenenfalls zu ändern. Systeme kann man in äußere oder innere Systeme unterteilen. Unter äußeren Systemen kann man Strukturen wie Familiensysteme, Organisationen bzw. Teile von Organisationen verstehen, unter inneren Systemen lassen sich Strukturen wie innere Anteile, Körperteile, Organe, Symptome oder Werte zusammenfassen.

In einer Familien- oder Strukturaufstellung können also jedwede Systeme durch so genannte Repräsentanten oder Stellvertreter auf- und somit dargestellt werden.

Nach einem kurzen Gespräch, in dem das Anliegen, der "Auftrag" abgeklärt wird, wählt die Person, die aufstellt, aus dem Kreis der Anwesenden jeweils Repräsentanten/Stellvertreter für die einzelnen Systemelemente aus. Diese werden so in den Raum gestellt, wie es seinem Bild des (problemhaften) IST-Zustandes entspricht.

Die Abstände zueinander, der Winkel, in dem die Repräsentanten zueinander stehen und ihre Blickrichtungen geben Hinweise auf die Beziehungen zwischen den realen Systemelementen. Anschließend werden die Repräsentanten nach den Unterschieden in der -vorwiegend körperlichen - Befindlichkeit gefragt. Man spricht hier von repräsentierender Wahrnehmung. Aus den wahrgenommenen Änderungsbedürfnissen der Repräsentanten beginnt durch Umstellen ein Prozess der Veränderung. Ziel ist, dass sich alle repräsentierten Systemelemente/Personen kräftiger, besser, mit mehr Fähigkeiten ausgestattet fühlen soweit dies im Moment möglich ist.

In der Arbeit ist das Anliegen der KlientInnen die Ausgangsbasis. Die Familien- und Strukturaufstellung ist als ein systemisch-konstruktivistisches Verfahren zu verstehen, das heißt, die Ergebnisse der Arbeit entstehen in der Zusammenarbeit mit den KlientInnen, die an jeder Stelle des Prozesses die Möglichkeit haben, eigene Deutungen, Ideen, Umformulierungen und Fragen einzubringen.

Es ist wichtiger, dass ein Prozess stattfindet, als die Deutung zu haben. Veränderung geschieht durch Erfahrung, nicht durch Deutung. Das Erleben des Aufstellungsprozesses, nicht die dabei gewonnene beschreibende Information führt zu einer Veränderung.

Termin und Zeiten:
( Die nächsten Termine auf Anfrage )

Freitag, 01.02.2019    Beginn 19:30 h - Ende ca. 22:00 h
Samstag, 02.02.2019    Beginn 10:00 h - Ende ca. 19:00 h

Ort: 35390 Gießen - Seltersweg 75

Kosten: 160,00 € pro Person, — wenn sich zwei zusammen anmelden, jeweils 140,00 €

Anmeldung bei:
Kirsten Reinert, E-mail: kirsten.reinert@online.de, Tel. 0641 - 97 26 348
Bei Abmeldung bis zu 2 Wochen vorher wird eine Bearbeitungsgebühr von 30,- € erhoben, bei späterer Abmeldung wird der gesamte Betrag fällig, es sei denn, es gibt jemanden, der diesen Platz übernimmt.

Download des Informationsblattes für das nächste Famimlienaufstellungswochenende in Gießen als pdf Datei


zuletzt aktualisiert: 20.11.2018